Mal live ein Zwischenstand von der Bloggerlesung im "Lass uns Freunde bleiben" in Berlin: Wortschnittchen eröffnet gerade die zweite Runde. Sie und Burnster und Kathleen haben ihre Texte zur Liebe schon vorgetragen, jetzt scheint der Tod an der Reihe zu sein...
Ach ja: Don Dahlmann, der Conferencier, hat versprochen, Burnston auf seine Blogroll zu nehmen. Mal sehn, ob er sich dran hält.
40something - 19. Okt, 20:53
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Gestern wusste es die F*AZ im Feuilleton-Aufmacher, heute die t*az auf S. 1: Männer gefährden die Literatur. Weil sie immer nur Sachbücher wie "So dübelt mann richtig" lesen, die Frauen dagegen die Romane.
Gar nicht wahr! Arbeite mich seit Wochen tapfer durch den neuen 'arry P*otter. Oder zählt der nicht?
40something - 19. Okt, 15:08
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Er kam mir näher und lächelte. Er lächelte noch immer, als er mir zu nahe kam. Ein bisschen hilflos stand ich da, roch seinen schlechten Atem und hörte sein Geschwafel. Flucht kam nicht infrage. Ich war richtig erleichtert, als sein Handy klingelte und er sich zurückzog, um ungestört zu telefonieren.
Viel Neues tut sich in meinem beruflichen Umfeld, und viele Neue werden in Positionen gespült, wo sie für mich wichtig sein könnten. Nichts ungewöhnliches. Ungewöhnlich nur, wie viele dieser Neuen mit grundlegenden Dingen menschlichen Sozialverhaltens nicht umgehen können.
Sie kommen auf mich zu und ignorieren die Mindestdistanz, die jedes Säugetier als sozial verträglich betrachtet. Ein Meter Abstand ist ok, vielleicht ein wenig distanziert. 80 Zentimeter, wenn man in ein Gespräch vertieft ist. Bei Menschen, die ich gut kenne, ist auch ein halber Meter in Ordnung.
Doch grauenvoll sind diejenigen, die bei einem – wohlgemerkt beruflich bedingten – Gespräch diese unausgesprochenen sozialen Begrenzungen beiseite fegen. Die meinen, ihre Worte gewönnen an Gewicht, wenn sie mir gewichtig die Hand auf den Oberarm legen. Oder eben mir so nahe rücken, dass ich sie selbst dann verstehen würde, wenn sie flüsterten. Was sie natürlich nicht tun. Im Gegenteil.
Merkwürdigerweise sind es meistens Männer, selten Mittvierziger, häufiger Mittfünfziger, die auf solche Dinge keine Rücksicht nehmen. Bei mancher Frau hätte ich mir vielleicht gewünscht, dass sie den sozial verträglichen Mindestabstand unterschreite, natürlich auch nicht bei jeder. Oder anders ausgedrückt: Ausgerechnet diejenigen, bei denen ich am sorgfältigsten auf die bei normalem Sozialverhalten übliche Distanz achten würde, neigen am ehesten dazu, sie zu unterschreiten.
Ich bin keine Raubkatze. Die reagieren auf das Unterschreiten des Mindestabstands mit Angriff. Das kann ich mir leider nicht leisten.
40something - 19. Okt, 10:55
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