Verstört in der Zivilisation
Funktioniert doch alles. Lockeres Leben im High-Tech-Land, danke, ich habe alles im Griff.
Heute morgen denke ich ein bisschen anders darüber.
Die Berliner Verkehrsbetriebe streiken. Nun gut, das macht gerade heute nicht so viel, ich muss (ausnahmsweise) nicht ins Büro, trotz kühler Temperaturen macht die Sonne einen Spaziergang zum Einkaufen angenehm, und, notfalls, könnte ich immer noch mein Auto anwerfen. Aber: die drei Millionen Menschen, die die BVG (laut Medienberichten) täglich quer durch die Hauptstadt transportiert, die müssen schon irgendwie anders bewegt werden. Ärgerlich, wenn auch nicht wirklich schlimm.
Seit Tagen ist das Daten-Unterseekabel nach Fernost außer Betrieb. Ist mir eigentlich noch egal. Ich vermute, der Mailverkehr mit meinen Freunden in Japan und Singapur ist ein bisschen eingeschränkt, na ja. Allerdings bin ich mir gerade nicht sicher, ob mein Internet-Telefon derzeit überall hin telefonieren kann, wo ich anrufen mag. Was soll's, heute muss es ja nicht sein.
Für die Auffrischung meiner FSME-Impfung wollte ich heute in der Apotheke den Impfstoff holen und notfalls bestellen. Das wird nichts: Bis Mitte des Jahres, beschied mich die freundliche Apothekerin, sei dieser Impfstoff nicht lieferbar. Überhaupt sei es derzeit mit allen möglichen Impfstoffen ein bisschen eng, Grippe-Vakzin gebe es ausnahmsweise derzeit genug, aber alles andere... lange Wartelisten. Nicht so schlimm, ein paar Monate überziehen für die Wiederholungsimpfung sollte kein wirkliches Problem sein.
Alles nicht so schlimm, alles Einzelheiten, mit denen man umgehen kann. Zusammengenommen machen sie mich ein bisschen ratlos: Noch ist ja nichts wirklich Wichtiges ausgefallen, außer Betrieb oder nicht lieferbar. Aber das Netz der Zivilisation scheint mir heute irgendwie dünner als gedacht.
Heute morgen denke ich ein bisschen anders darüber.
Die Berliner Verkehrsbetriebe streiken. Nun gut, das macht gerade heute nicht so viel, ich muss (ausnahmsweise) nicht ins Büro, trotz kühler Temperaturen macht die Sonne einen Spaziergang zum Einkaufen angenehm, und, notfalls, könnte ich immer noch mein Auto anwerfen. Aber: die drei Millionen Menschen, die die BVG (laut Medienberichten) täglich quer durch die Hauptstadt transportiert, die müssen schon irgendwie anders bewegt werden. Ärgerlich, wenn auch nicht wirklich schlimm.
Seit Tagen ist das Daten-Unterseekabel nach Fernost außer Betrieb. Ist mir eigentlich noch egal. Ich vermute, der Mailverkehr mit meinen Freunden in Japan und Singapur ist ein bisschen eingeschränkt, na ja. Allerdings bin ich mir gerade nicht sicher, ob mein Internet-Telefon derzeit überall hin telefonieren kann, wo ich anrufen mag. Was soll's, heute muss es ja nicht sein.
Für die Auffrischung meiner FSME-Impfung wollte ich heute in der Apotheke den Impfstoff holen und notfalls bestellen. Das wird nichts: Bis Mitte des Jahres, beschied mich die freundliche Apothekerin, sei dieser Impfstoff nicht lieferbar. Überhaupt sei es derzeit mit allen möglichen Impfstoffen ein bisschen eng, Grippe-Vakzin gebe es ausnahmsweise derzeit genug, aber alles andere... lange Wartelisten. Nicht so schlimm, ein paar Monate überziehen für die Wiederholungsimpfung sollte kein wirkliches Problem sein.
Alles nicht so schlimm, alles Einzelheiten, mit denen man umgehen kann. Zusammengenommen machen sie mich ein bisschen ratlos: Noch ist ja nichts wirklich Wichtiges ausgefallen, außer Betrieb oder nicht lieferbar. Aber das Netz der Zivilisation scheint mir heute irgendwie dünner als gedacht.
40something - 1. Feb, 11:48
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